Golfschlag - Golfschläger nach Maß
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For A Perfect Fit: The World's Top 100 Club Fitters

club fitter of the year

NORTH HOLLYWOOD, CA - February 17, 2006 - The attraction is mutual. When you're the world's leading manufacturer of custom pro-line golf equipment, it's only natural to associate with the golf world's finest custom-fitting professionals. And with so many loose definitions of what custom-fitting actually is, it's only right to recognize those who do it the proper way. With that in mind, KZG, the #1 Custom ProLine, proudly announces the World's Top 100 Club Fitters for 2006.

An exhaustive selection process designed by an elite panel of independent industry insiders produced the globally diverse final list, which includes members from Nevada to The Netherlands and all points in between. From retail shops serving small communities to urban mega-facilities, the World's Top 100 Club Fitters represent those who are the most skilled, the most knowledgeable, and the most committed to the process of custom fitting golf equipment.

Many of the golf industry's equipment experts contributed to the process of establishing the selection criteria, from well-known club designers like Clay Long and Art Chou, to Gene Parente of the independent testing facility Golf Labs, and Ed Mitchell, the industry's leading manufacturer of loft-and-lie machines. While input varied from panel member to panel member, there was an overall desire to find club fitters who could marry technical expertise with a distinctly personal touch.

"Certainly this list represents some of the finest minds in the golf business," says Jennifer King, President of KZG, "but our panel felt strongly that it should mean more than that. So part one of being on the Top 100 is about process: understanding equipment, incorporating the latest technology such as launch monitors, and providing first-class facilities and service. Part two is about integrity. There's a mistaken impression out there, exploited by a certain few, that custom clubs have to cost considerably more money. We were looking for professionals who put the customer's needs ahead of pure profit and understand the value of growing the game. As a result, we've identified some of the best people in golf, as well."

Applicants for the Top 100 list were required to complete a lengthy application that included several essays on equipment knowledge, club fitting process, and business savvy. Career history and education were also considered. "One of our goals for the Top 100 is to dispel the image of club fitting as a hobby or home business," says King. "The Top 100 are accomplished professionals who have studied and trained for years. In terms of skill and knowledge they're on a par with the technicians on Tour who optimize the players' clubs to fit their swings. The difference is, the Top 100 Fitters provide those benefits to the every day golfer, improving performance and ultimately making the game easier and more enjoyable."

Text: Jonathan Abrahams

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von golfbusinesswire.com, http://www.golfbusinesswire.com/2006_articles/103801, vom 21. Februar 2006.


Golf nach Maß

Wer es sich leisten kann, kauft nicht von der Stange: Das gilt nicht nur für Hemden und Kleider, sondern auch für Golfschläger. "Gerade für Golfschläger", sagt Berlins einziger Maßschneider im Golf-Business, Clemens E. Mayer-Aull und vertritt die Meinung: "Jeder sollte mit für ihn optimalen Schlägern spielen, denn das Spiel an sich ist schwierig genug."

Individuelle Kundenpflege, ausgezeichnete Beratung, überzeugende Auswahl und handwerkliches Können – all das bietet der Experte in seinem Geschäft am Charlottenburger Kaiserdamm. Alle Menschen sind gleich? Golfschlag: Golfschläger nach Ihren Maßen! Ein Angebot, das Erfolgserlebnisse garantiert: "Mit Schlägern von Golfschlag hat bislang jeder sein Spiel verbessert, denn er kann sich mit seinem optimierten Gerät befreit dem Spiel widmen und so seinem Schwung eine bessere Chance geben", sagt Clemens E. Mayer-Aull. Ein Schläger ist eine harmonische Einheit, mit Veränderung nur einer Komponente wird seine Charakteristik verändert. Daher ist es so wichtig, dass der Schläger und mit ihm der Schlägersatz als harmonisches Ganzes gefertigt wird. Viele Kriterien von Länge, Gesamt- und Schwunggewicht über Material, Schlägerkopfstellung bis zum Griffgefühl sind entscheidend. Clemens E. Mayer-Aull, früher erfolgreicher Unternehmensberater, versteht sich auch in diesem Geschäft als Perfektionist. In den USA hat bereits die Hälfte aller Golfer erkannt, wie wichtig das passende Spielgerät ist und dass es auf die Feinheiten ankommt, denn mit einem auf den Spieler angepassten Schläger steigert man die Chancen spürbar, gute Schläge zu wiederholen. Und auch andersherum, passende Schläger verzeihen auch mal eher einen Fehlschlag.

Aus dem gesamten Spektrum der renommierten Golfkomponenten- Hersteller bedient sich der 60-Jährige, um die optimalen Komponenten für den jeweiligen Kunden zusammenzustellen. Orientiert an dem aktuellen Leistungsstand sowie dem Leistungsziel des Golfers werden Schlägerkopf, -schaft und -griff sorgfältig ausgesucht. Das Ganze beruht auf exakt ermittelten physikalischen Werten, Regeln,Körpermaßen und einer intensiven Befragung, quasi einer Anamnese, wie Clemens E. Mayer-Aull es nennt. Seit wann spielt man und auf welchem Leistungslevel, ist man sportlich ambitioniert, was überhaupt sind die Spielziele? Dann gilt es, einen Ball ins meterhoch an der Decke befestigte Netz zu schlagen, um mit Radar exakt die Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erfassen.

Dann werden die Komponenten ausgesucht. Der Schlägerkopf kann nicht mehr neu erfunden werden, es sind heute nur noch Nuancen möglich und Clemens E. Mayer-Aull stellt anheim, inwieweit diese spürbar sind. Dem Schaft wird nach Meinung des Golfschläger-Spezialisten, der als Zehnjähriger mit dem Putten und Abschlagen begann, beim Marken-Marketing nicht die Bedeutung zugemessen, dabei ist er doch das entscheidende Teil. "Vergleicht man es mit einem Fahrzeug, entspricht der Schlägerkopf den Rädern. Der Schaft ist der Motor. Dem Schwung entspricht der Kraftstoff, den der Motor benötigt." Aus diesen Worten spricht der ehemalige Rallyefahrer Mayer-Aull. Stahl- oder Graphitschaft? Vorzug von Stahl ist das Feedback, die Rückmeldung der Ballbehandlung, wobei die Stahlschäfte inzwischen viel leichter und weicher geworden sind. Der Vorteil von Graphit liegt in der Dämpfung. Der Schläger wird häufig genug zu lang verkauft, und dabei geht unweigerlich die gute Schläger-Balance verloren. Das Erfolgsgeheimnis der Golfschläger heißt, die Erkenntnisse der Golfer-Weltspitze auf Amateure umzusetzen: lieber weicher und angemessen kurz, so ist die Steuerungsfähigkeit des Schlägers und das Schlagergebnis für den Spieler viel besser.

Clemens E. Mayer-Aull, der sein Geschäft mit Können wie Leidenschaft betreibt, baut Schläger für Anfänger und Profis, für den Dreijährigen ebenso, wie für den 92-Jährigen, für große Damen und kleine Männer. Sein größter Kunde misst 2,17 Meter. Kein Problem, auch er bekommt den optimalen, nur für ihn maßgefertigten Schläger. Ein Mann - ein Motto: Die bessere Qualität zum geringeren Preis. Nicht nur, dass die Einzelanfertigungen von Golfschlag mitunter preislich erheblich unter vergleichbaren Markenprodukten liegen können, sofern man die individuell überlegenen "handmade"-Schläger überhaupt mit standardisierten Markenschlägern vergleichen kann. Der Service, der bei Golfschlag geboten wird, ist unvergleichlich. Das reicht vom individuellen Schlägerbau über das Fitting, der Anpassung von Loft und Lie (Schlagflächenwinkel und Schlagflächenauflagewinkel) was für Clemens E. Mayer-Aull bedeutet, dass jeder Schläger eines Satzes einzeln justiert wird bis zum selbstverständlichen Service der Reparaturen und des geeigneten und sinnvollen Auswechselns einzelner Komponenten. Hier bleiben Käufer und Verkäufer dauerhaft im Gespräch. Die Idee eine Maßanfertigung für Golfschläger mit individuellem Service aufzumachen, hatte Mayer-Aull gemeinsam mit seinem Freund und Klassenkameraden aus Frankreich. Ein Jahr lang sind die beiden um die Welt gereist, haben sich intensiv angeguckt, wie man Golfschläger herstellt. Wie sein Freund im Périgord baut und werkelt Clemens E. Mayer-Aull seit 2001 mit Bohrern, Schneide-, Schleifgeräten und Kleber in seiner "Giftküche", wie er die Werkstatt im Keller des großzügigen Ladens nennt. Längstens 14 Tage bis drei Wochen dauert es, bis man seinen persönlichen Satz der "Golfschlag-custom made-Schläger" mit nachhause nehmen kann.

Text: Maggie Riepl, Fotos: Sabine Borns

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von GRAND BERLIN, http://www.grand-berlin.de.


Schwung nach Maß
Wer gut golfen will, braucht mehr als ein Standard-Eisen: am besten ein "dynamisches Fitting".

von Dagmar Haas-Pilwat

Wenn ein Ball im Bunker oder im Beet landet, liegt es bestimmt nicht am Spieler, sondern eher am Schläger. Wie oft hat man diese Ausrede schon gehört. Dabei ist es gar keine, meinen Stefan Biesel und Mario Kruppa von "Profigolf". Nach ihrer Erfahrung spielen die meisten Golfer mit Schlägern, die einfach nicht optimal zu den eigenen Körpermaßen, den Winkeln und Hebeln passen.

Deshalb fordern die beiden Fitting-Spezialisten: Nicht der Schwung darf sich dem Schläger unterwerfen, vielmehr soll sich das Sportgerät nach den individuellen Fähigkeiten des Spielers richten. Was allerdings unmöglich ist mit Holz und Eisen von der Stange.

Ausholen zum Maßnehmen: Zum Schwung-Check bitten Biesel und Kruppa in ihre Abschlagbox und auf das hauseigene Putting-Green, alles kompakt auf 150 Quadratmetern in Frechen-Königsdorf. Dynamisches Fitting wird das mehrstündige Messverfahren genannt. Größe, ungleiche Beinlänge, unterentwickelte Oberarme, Linksdrall, Flugkurve: Nach der persönlichen Schwunganalyse wählen die Schläger-Macher Schwunggewicht, Baulänge, Griffstärke, Schaftflex, Loft (Schlagflächenwinkel) und Lie (Schlägerauflagewinkel) aus.

"Nur im optimalen Zusammenspiel dieser Elemente kann jeder wirklich sein bestes Golf spielen", davon ist Biesel überzeugt. Besondere Mühe verlange der Putter, schließlich werden seine Dienste nicht selten bei mehr als 30 Putts auf der Runde gebraucht.

In der Werkstatt, dem Herzstück des Unternehmens, entstehen dann aus einzelnen Komponenten vom klassischen Cavity-Back bis zum geschmiedeten Blade, vom Stahlschaft bis zum High-Tech-Produkt, individuell gefittete Golfsätze. Die, wie der Kölner versichert, nicht teurer sind als solche von der Stange. Zwischen 480 und 1 500 Euro liegen die Preise für einen Satz nach Traummaß.

Auffallend ist: Immer öfter gönnen sich nicht nur die Männer was Gutes, auch Golferinnen legen Wert auf Maßgeschneidertes - Tendenz steigend.

Natürlich brauchen Nationalspieler Werkzeug nach Maß, erst recht jedoch Einsteiger und Freizeitspieler aller Handicap-Klassen, meint auch der ehemalige Unternehmensberater Clemens Mayer-Aull. In seinem "Golfschlag" in Berlin-Charlottenburg fertigt er mit Erfolg "custom-made"-Schläger an: individuell auf den Golfer zugeschnitten, den persönlichen Zielen und der Leistungsfähigkeit angepasst.

In den Vereinigten Staaten habe nahezu die Hälfte der Spieler bereits erkannt, wie wichtig das passende Werkzeug sei, weiß der Fachmann. Auf die Feinheiten komme es eben an, denn niemand sei vom Körperbau oder der Schwungtechnik der gleiche, betont der Berliner "Maßschneider".

"Wenn die Schläger zum Golfer und zueinander passen, verzeihen sie auch mal einen Fehlschlag", davon ist Oliver Heuler, ehemaliger Bundestrainer, Pro des Jahres 2001 und Direktor der Golfakademie Fleesensee, überzeugt: "Vor fünf Jahren habe ich mich zum ersten Mal fitten lassen. Diese Schläger spiele ich heute noch."

Er fragt sich, wann der Druck der Konsumenten auf die Anbieter nach akzeptablen Fertigungstoleranzen endlich so hoch wird, dass sich etwas ändert. Ein normaler Satz von der Stange komme immer noch mit Lies, Lofts und Schäften, die eher einer Zufallsverteilung entsprechen als irgendwelchen Standards, so seine Erfahrung. "Aber uns Golfern helfen die neueste Legierung oder das neueste Schlägerkopfdesign nicht."

Mike Mc Fadden, Golfdirektor im rheinlandpfälzischen Golfclub Jakobsberg und DGV-Stützpunkttrainer der Nationalmannschaft, gilt als König der Fitter. "Fitting ist teils wissenschaftlich, teils Kunst und nichts zählt mehr dafür als Erfahrung. Ich spiele über 40 Jahre Golf, 20 Jahre lang als Profi, und ich fitte seit zehn Jahren. Jeder muss gefittet werden, daran geht kein Weg vorbei", fordert er. Denn das Spiel allein ist schon schwer genug, als dass man es mit ungeeigneten Schlägern lernen sollte.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von "Handelsblatt", Ausgabe Nr. 176 vom 12. September 2003, http://www.handelsblatt.de/


Mein Schläger, der stärkste Gegner
Mehr als 90 Prozent der Golfer spielen mit dem falschen Equipment

von Simone Rietsch

Berlin -  Wer hätte das gedacht: Die meisten Golfer spielen mit Schlägern, die nicht optimal zu den eigenen Körpermaßen, den Winkeln und Hebeln passen. Peter Koenig, ehemaliger Bundestrainer der Frauen und Master-Professional der PGA of Germany sagt sogar: "Nach meiner Erfahrung trifft das auf mehr als 90 Prozent zu." Die Folgen hat Koenig schon oft beobachtet: "Dadurch wird es unmöglich, den Schwung zu entwickeln und zu optimieren." Damit der Ball trotz des falschen Equipments fliegt, passen viele Spieler ihre Bewegungen wohl oder übel der Ausrüstung an. "Eigentlich", so Koenig, "spielen sie in erster Linie immer gegen ihre Schläger."

Koenig betreibt 40 Kilometer südlich von Frankfurt/Main eine Golfschule und hat sich dort auch auf das sogenannte Club-Fitting, das Anpassen der Schläger, spezialisiert. "Wenn ein Schüler zu mir kommt, ist das erste Übel oft schnell gefunden. Denn fast alle spielen mit viel zu harten Schäften. Sie erhoffen sich mehr Länge, aber genau das Gegenteil passiert."

Selbst Professionals schwingen häufig nicht schnell genug, um von einem Stiff-Schaft zu profitieren: Die Flugkurve wird sehr flach, und der Ball geht nach rechts.

Etwa vier bis fünf Schülern pro Woche passt Koenig die Schläger an. Den Rest der Zeit widmet er sich ihren Schwüngen. Sein Kollege George Henry, der einen Golfklub betreibt, kommt sogar auf vier bis fünf Schüler am Tag. Immerhin beobachtet Henry einen Aufwärtstrend, was das Equipment betrifft: "Die Zahl derer, die erkannt haben, wie elementar wichtig passende Schläger für ein gutes Spiel sind, ist in den vergangenen zwei bis drei Jahren rapide angewachsen", erzählt der 45-jährige Kalifornier. Mit dem Fitting ist er seit Monaten total ausgebucht. Wie Koenig trifft auch Henry oft auf zu harte Schäfte, hat aber zusätzlich noch ein anderes Problem erkannt, gegen das die meisten Golfer bei jedem Schlag ankämpfen: Den falschen Winkel, mit dem der Schlägerkopf auf den Boden trifft. "Kann ja eigentlich auch nicht anders sein", erklärt Henry. "Selbst zwei gleich große Menschen haben nur selten gleich lange Arme. Sind die Hände vom Boden weiter entfernt, ist der Winkel des Schafts zum Rasen steiler, umgekehrt flacher. Dementsprechend muss dann auch der Winkel zwischen Schlägerkopf und Schaft sein. Und da sind Abweichungen von ein bis zwei Grad sehr viel."

Henry lehrt nach folgender Faustregel: Von zu steilen Schlägern geht der Ball nach links, von zu flachen nach rechts. "Am Anfang frage ich jeden nach seinen Zielen", sagt Henry, "Dann schaue ich mir das Equipment an und beobachte die Bälle, die die Schüler damit schlagen." Anschließend misst der Golflehrer die Schlägerkopfgeschwindigkeit und den Eintreffwinkel. Henry klebt die Schlagfläche mit Tapeband ab, um einen Abdruck des Treffmoments zu bekommen. "Dann probieren wir andere Schläger, tasten uns schrittweise mit verschieden harten und langen Schäften und Schlägerkopfwinkeln an das Optimum heran."

Das Club-Fitting ist übrigens in der PGA of Germany ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung zum Professional. Niemand muss also nach Frankfurt reisen, um sich und seine Schläger vermessen zu lassen. Auch der Pro des Heimatklubs kann einem helfen, nicht mehr zu den 90 Prozent zu gehören, die, wie Peter Koenig es sagt, "mit einer Säge versuchen, den Nagel in die Wand zu schlagen." Koenigs Rat macht Sinn: "Nehmen Sie den Hammer!"

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von "Die Welt", Ausgabe vom 1. April 2003, http://www.welt.de/